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Rezension: Die Netten schlafen allein von Steffen Weinert ****

Christoph Herrlich hat es nicht leicht - er ist Mitte dreißig und mal wieder Single, im Kindergarten tanzen ihm die Kids und die Chefin auf der Nase herum und auch sonst läuft sein Leben eher suboptimal und unspektakulär ab.
Als sogar sein schweigsamer Kumpel Zwenn eine Freundin hat, beschließt Christoph, dass sich auch bei ihm etwas ändern muss.
Eigentlich kommt es ihm da eher ungelegen, dass Nachbarin Juli ihren Sohn Emil bei ihm unterbringt, aber schnell stellt sich heraus, dass der elfjährige Junge noch so manche Tipps für Christoph parat hat um sein Single-Dasein zu beenden.


Ich habe gleich gut ins Buch gefunden. Christoph ist von Beginn an eine recht bemitleidenswerte Hauptfigur, die mich vom Wesen eher an eine Frau, als an einen Mann erinnert hat.
Sein untypisches Verhalten und auch die Fettnäpfchen, in die er tritt, haben mich des öfteren zum Lachen gebracht und ich habe mich wirklich gut amüsiert. Christoph war mir auf Anhieb sympathisch und so habe ich doch mitgelitten oder mich fremd geschämt, wenn es mal wieder nicht so gut für ihn lief.

Zum Ende hin kann der Leser gut erkennen, dass im Laufe des Buchs eine Entwicklung bei Christoph stattgefunden hat, was mich für ihn freut. Am Schluss erfährt man, wie es mit den einzelnen Protagonisten weiterging und offene Fragen gibt es kaum welche, was das Buch für mich rund abgeschlossen hat.

"Die Netten schlafen allein" von Steffen Weinert hat mir lustige Lesestunden bereitet.



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe: 25.11.2016
  • Aktuelle Ausgabe: 25.11.2016
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • ISBN: 9783499272646
  • Flexibler Einband 240 Seiten
  • Preis: 9,99 Euro

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