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Rezension: Allein kann ja jeder von Jutta Profijt *****

Bild: dtv


Die überfürsorgliche Ellen (46) wird mit ihrer pubertierenden Tochter Kim (13) vom Exmann vor die Tür gesetzt. Zeitgleich sitzt Ellens Hippie-Mutter, Rosa (71), einem Immobilienschwindel auf und verliert ebenfalls ihr Heim, da dieses bereits verkauft ist. Zudem findet sie kurz zuvor ihren Lebenspartner Robert ermordet in seinem Haus nebenan.Trotz des Durcheinanders beschließt Rosa ganz pragmatisch, die alte Villa, die auf dem Grundstück für den eigentlichen Bau steht, zu besetzen. Da sie dort für Wohnraum bezahlt hat, gehört ihr quasi ein Anteil an dieser. Auf die gleiche Idee kommen zwei weitere Geprellte, nämlich Hans (56) und Konrad (76). Auf Grund ihrer Not, zieht Ellen widerwillig mit Kim ebenfalls ein. Dass es einen weiteren Bewohner gibt, wissen die fünf noch nicht.In Begleitung weiterer Turbulenzen gilt es nun, sich mit den fremden Mitbewohnern zu arrangieren und deren Geheimnisse zu lüften, den Mord an Robert sowie den Immobilienbetrug aufzuklären... Langeweile zieht in diese schräge WG also garantiert nicht ein!

Ich habe sofort in das Buch reingefunden, der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Figuren werden sehr gut und lebendig beschrieben, sodass sich der Leser leicht einen eigenen Eindruck machen kann. Die Geschichte ist in sich schlüssig, ist abwechslungsreich und bleibt bis zum Ende spannend.

Das Cover passt gut zum Inhalt und hat mich mit Motiv und Farbgestaltung gleich angesprochen.
"Allein kann ja jeder" beinhaltet Spannung, einige Lacher (tolle Dialoge) und lebendige Charaktere. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Achtung: Eine Fortsetzung ist in Arbeit.Auf die freue ich mich schon jetzt!



  • Erstausgabe : 22.05.2015
  • Verlag : dtv
  • ISBN: 9783423260602
  • Flexibler Einband 336 Seiten
  • Preis: 14,90 Euro

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