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Rezension: Träume sind aus Zimt und Zucker von Heidi Swain ***

 Träume sind aus Zimt und Zucker von Heidi Swain ***

 
Foto: Penguin Verlag
Ruby beschließt, auf ihren Bachelor keinen Master zu setzen und kehrt von der Uni zurück nach Hause ins beschauliche Wynbridge. Dort will sie in den Wochen vor Weihnachten den Verkaufsstand ihrer Freundinnen auf dem Markt übernehmen und vorweihnachtliche Köstlichkeiten und Handarbeiten verkaufen um ihre Urlaubskasse für die anstehende große Reise aufzustocken. Ganz zum Missfallen ihres Vaters und außerdem ist ihr direkter Standnachbar Ex-Freund Steve...

Das Cover ist sehr schön und erzeugt auf Anhieb Weihnachtsstimmung aber "Träume sind aus Zimt und Zucker" von Heidi Swain konnte mich leider nicht vom Hocker reißen.
Es ist schön geschrieben, ich konnte mir auch die Szenerie und die Protagonisten sehr gut vorstellen aber die Geschichte zieht sich leider sehr.
So eine lange Vorweihnachtszeit wie die in Wynbridge habe ich lange nicht erlebt. Jeder Schritt, jeder Abend im Pub und jede Aktion werden bis ins Detail ausgetreten und das Buch besteht aus viel Herumdruckserei - was wird mit dem Markt passieren, was hat Rubys Dad auf dem Herzen, was ist mit Ruby und Steve - statt dass einmal Klartext geredet wird, plätschert es ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin.
Man wird jetzt denken, ja, wenn sich gleich alles in Wohlgefallen auflöst, muss man kein so langes Buch darüber schreiben..., das ist richtig aber mich hat es irgendwann fast ein bisschen genervt. Das ewige Hin und Her zwischen Ruby und Steve... als am Ende die Entscheidung feststand, konnte ich mich nicht einmal darüber freuen, dass nun Tatsachen geschaffen wurden. Ich war aber fast ein bisschen froh, dass es nun ein Ende hat.
Es ist ein nettes Buch aber ich hatte mir etwas mehr erwartet.

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