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Rezension: Frühstück mit Sophie von Jennifer Bentz *****

Bild: Ullstein Verlag
Louisa ist eine junge Frau mit Plänen. Ihr Leben verläuft geordnet und unaufgeregt: bald wäre es so weit für den Heiratsantrag ihres Freundes Steffen, gefolgt von Hochzeit, Familiengründung und dem obligatorischen Teilzeitjob... 
Als Steffen ihr jedoch einen One Night Stand mit einer Kollegin mitteilt, droht Louisas Planung zu scheitern. Das ist es auch, was ihr am meisten zu schaffen macht - Liebeskummer wird überbewertet wenn gleich die ganze Lebensplanung durcheinander gerät.


Als wäre das nicht genug, findet sie sich bald in einer chaotischen Renter-WG wieder, mit noch abgedrehteren Nachbarn (auch wenn einer davon recht sexy ist), die sich aus nichts raushalten können, "grüne" Smoothies konsumieren und auch schon den einen oder anderen Psychologen zur Verzweiflung gebracht haben. Aber vor allem halten sie Lousia davon ab, ihre penibel strukturierte To-Do Liste abzuarbeiten und ihre selbst auferlegten Grundregeln zu befolgen. Der blanke Horror!
Wie kommt "Stuffy Lou" da nur wieder raus...?


Mir hat dieser Roman von Jennifer Bentz sehr gut gefallen. Er liest sich flüssig, der gewitzte Schreibstil und die schlagfertigen Dialoge sorgen für beste Unterhaltung.

Das farbenfrohe Cover ist toll gestaltet und passt super zur Geschichte. Die Kapitel im Buch sind nach den Grundregeln von Louisa benannt und jedes behandelt diese Regel entsprechend, was ich sehr gelungen finde.

Alle Charaktere haben ihre Besonderheit und die meisten sind sehr liebenswert und sehr sympathisch. Ich habe mich gleich freundschaftlich mit ihnen verbunden gefühlt.
Die Geschichte war immer interessant, sodass ich wissen wollte was als nächstes passiert. Das Ende wird nicht zu kurz abgehandelt, ist schlüssig und hat mich das Buch mit einem kleinen zufriedenen Seufzer zuklappen lassen.
Für unterhaltsame, heitere Lesestunden sehr zu empfehlen.

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